Für Ärzte, Praxen und fachliche Partner
Colosafe aus fachlicher Sicht
Methodik, Indikation, Laborweg und fachliche Einordnung. Kompakt aufbereitet für Ärzte, Praxen und fachliche Partner.
Methodik, Indikation, Laborweg und fachliche Einordnung. Kompakt aufbereitet für Ärzte, Praxen und fachliche Partner.
Colosafe ersetzt die Koloskopie nicht, sondern richtet sich als niederschwellige Untersuchungsmethode insbesondere an Menschen, die eine Koloskopie vermeiden oder aufschieben. Zudem bietet der Test eine sinnvolle Alternative bei Kontraindikationen für eine Darmspiegelung (z. B. schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen) und kann auch bei Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa eingesetzt werden.
Colosafe ist ein CE-IVD-zugelassener, wissenschaftlich gut charakterisierter Single-Marker-Stuhltest. Ein positives Ergebnis korreliert in 73,5 % der Fälle mit einer koloskopisch bestätigten Neoplasie. Gleichzeitig werden 86,2 % der lokal begrenzten Krebsvorstufen erkannt (Früherkennung). Mit einer Spezifität von 98 % (und einem NPV von 99,9 %, geringe Falsch-Positivrate) handelt es sich auch um eine verlässliche Ausschlussdiagnostik.
Colosafe ist ein innovativer epigenetischer Single-Marker Stuhl-DNA-Test zur Früherkennung kolorektaler Neoplasien (Polypen, Adenome, Karzinome). Er weist eine Hypermethylierung von Syndecan-2 (mSDC2) mittels qPCR nach. Der Test zeigt in klinischen Studien eine sehr hohe Testzuverlässigkeit.
Die Hypermethylierung von Syndecan-2 (mSDC2) ist eine frühe und hochspezifische epigenetische Veränderung der kolorektalen Karzinogenese, die bereits in prämalignen Läsionen nachweisbar ist. Der Test zeigt ein auffälliges Ergebnis an, noch bevor Blutungen auftreten.
Die DHS führt als exklusives Labor in Deutschland, Österreich und der Schweiz die PCR-Analyse durch. Die DHS ist nach ISO 15189 akkreditiert (D-ML-22335-01-00). Die Akkreditierung wird aktuell für Colosafe und den M371-Test (Humangenetik) erweitert.
Colosafe ist als ergänzender Baustein der Darmkrebsvorsorge zu verstehen. Besonders für Personen, die eine Koloskopie ablehnen oder Vorsorgeangebote bislang nicht wahrnehmen. Colosafe kann helfen, Patienten mit erhöhtem Risiko frühzeitig zu identifizieren und gezielt einer diagnostischen Koloskopie zuzuführen.
Sie erhalten einen medizinisch validierten, aussagekräftigen Befund und Angabe des CT-Werts inkl. klinischer Einordnung DSGVO-konform per E-Mail.
Die beigefügte Studienübersicht fasst die aktuelle Evidenz zu mSDC2 aus klinischen Studien, Meta-Analysen und Real-World-Screeningprogrammen zusammen und zeigt das Potenzial epigenetischer Stuhl-DNA-Tests in der modernen Darmkrebsvorsorge.
Der Prozess erfolgt in vier Schritten, die sich in den Praxisalltag leicht integrieren lassen.
Die DHS stellt Ihnen die Stuhlentnahmesets i.d.R. kostenlos zur Verfügung. Das Set erlaubt eine schnelle, einfache, hygienische und definierte Menge Stuhl für die Analyse bereitzustellen.
Sie händigen einfach das Entnahmeset aus. Wir übernehmen und Sie erhalten den Befund. Kein Abrechnungsaufwand, kein logistischer Aufwand, finanzielles Risiko oder Vorleistung.
Die DHS führt die molekulare Analytik RiliBÄK- und ISO 15189-konform durch. Sie erhalten am Ende den Befund DSGVO-konform.
Die DHS stellt dem Patienten eine GOÄ-basierte Rechnung über 249,90 Euro aus. Privatversicherte können eine Kostenerstattung beantragen.
Colosafe eignet sich insbesondere für Personen mit geringer Bereitschaft zur Koloskopie — beispielsweise aufgrund von Zeitaufwand, Schamgefühl oder dem Wunsch nach einer nicht-invasiven, risikofreien molekularen Vorsorgediagnostik. Der Test kann allerdings auch bei Personen mit milden oder schweren Kontraindikationen für eine Vorsorge-Koloskopie eingesetzt werden.
Wird kein CT-Wert gemessen oder liegt dieser Wert über 39, ist das Vorliegen von präkanzerogenen Vorstufen oder Darmkrebs mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen. Je niedriger der CT-Wert, desto größer die Läsion, desto dringender eine Abklärung mittels Nachsorge-Koloskopie.
Colosafe kann eine sinnvolle Option für Patienten sein, bei denen eine Vorsorge-Koloskopie kontraindiziert ist oder nicht durchgeführt werden kann. Die vollständige Liste der Einschränkungen und Kontraindikationen steht als PDF zum Download bereit.
Gerade im fachlichen Kontext ist eine klare Darstellung von Nutzen und Grenzen wichtig. Das gilt für das Arzt-Patienten-Gespräch, sowie für die diagnostische Einordnung. Die Chance von Colosafe liegt in der nicht-invasiven, molekularen Früherkennung kolorektaler Neoplasien, insbesondere bei Personen mit Koloskopie-Zurückhaltung oder beim Vorliegen von Kontraindikationen.
Colosafe ermöglicht einen niedrigschwelligen Einstieg in die Vorsorgediskussion. Abwägung von Kosten-Nutzen im Vergleich zum FIT.
Colosafe kann zur Stratifizierung beitragen. Bei auffälligem Ergebnis ist die Koloskopie der logische nächste Schritt. Die Vorsorgekoloskopie bleibt die Standarduntersuchung mit direkter Beurteilungs- und Interventionsmöglichkeit.
Nicht für Beschwerden oder Symptome
Ein auffälliges Ergebnis stellt nicht die Diagnose Darmkrebs. Es handelt sich lediglich um eine Risikoabschätzung, dass eine endoskopische Abklärung durchgeführt werden sollte. Die Diagnose Polyp, Adenom, Karzinom kann nur der Gastroenterologe zusammen mit der Pathologie stellen.
Das Ergebnis ist ein Baustein im ärztlichen Entscheidungsprozess. Anamnese, klinisches Bild und Gesamtbeurteilung haben immer Vorrang.
Colosafe lässt sich ohne organisatorischen oder finanziellen Aufwand in den Praxisalltag integrieren und zur Patientenbindung und -zufriedenheit beitragen.
Patienten nehmen innovative Vorsorgeangebote häufig als Ausdruck moderner, individueller Betreuung wahr. Colosafe gibt Praxen die Möglichkeit, Patienten aktiv in die Darmkrebsvorsorge einzubeziehen, die bislang keine Vorsorgeoption wahrgenommen haben.
Sie überreichen nur die Stuhlentnahme-Box. Der Patient sendet seine Stuhlprobe direkt an die DHS. Sie erhalten den Befund.
Keine Geräte- oder Materialkosten. Sie tragen keinerlei wirtschaftliches Risiko für die Praxis.
Ein auffälliges Ergebnis stellt nicht die Diagnose Darmkrebs. Es handelt sich lediglich um eine Risikoabschätzung, dass eine endoskopische Abklärung durchgeführt werden sollte. Die Diagnose Polyp, Adenom, Karzinom kann nur der Gastroenterologe zusammen mit der Pathologie stellen.
Jedes Stuhlentnahme Set besitzt eine individuelle Seriennummer. Über die Seriennummer ist der Befund-Empfänger uns bekannt. Die Zuordnung erfolgt automatisiert und sicher, ohne komplizierte Papierprozesse oder manuelle Laboranforderungsscheine.
Colosafe ergänzt die klassische Darmkrebsvorsorge, insbesondere für Patienten, die eine Koloskopie ablehnen oder hinauszögern.
Nicht-invasive Tests können dazu beitragen, Vorsorgemuffel besser zu erreichen und die Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge insgesamt zu erhöhen.
Viele gesundheitsbewusste Patienten wünschen innovative Vorsorgeangebote. Colosafe ermöglicht Praxen, ihr präventivmedizinisches Leistungsspektrum zu erweitern.
Hausärzte, Urologen, Gynäkologen, Kardiologen und andere Fachrichtungen können Colosafe ihren Patienten anbieten, die Darmkrebsvorsorge wünschen.
Vor allem für Patienten mit Kontraindikationen für eine Vorsorge-Koloskopie könnte Colosafe eine Alternative darstellen.
Nein. Die Colosafe-Stuhlentnahmesets werden von DHS kostenlos zur Verfügung gestellt. Für die Praxis entstehen keine Anschaffungs-, Lager- oder Verwaltungskosten.
Nein. Die Ausgabe der Entnahmesets kann unkompliziert über die Anmeldung oder das Praxispersonal erfolgen. Weitere organisatorische Schritte sind nicht notwendig.
Nein. Der Patient sendet die Stuhlprobe selbstständig direkt an das Labor. Die Praxis übernimmt keinerlei Versand oder Logistik.
Nein. Es sind keine Anforderungsscheine, Laborüberweisungen oder zusätzliche Formulare erforderlich. Der gesamte Ablauf ist bewusst einfach und unbürokratisch gestaltet.
Jedes Colosafe-Entnahmeset besitzt eine individuelle Seriennummer. Dadurch ist jederzeit nachvollziehbar, welche Box zu welcher Praxis bzw. welchem Patienten gehört. Der behandelnde Arzt erhält automatisch den entsprechenden Befund seines Patienten.
Sobald die Probe im Labor eingegangen und analysiert wurde, wird der Befund innerhalb weniger Tage automatisch an die Praxis übermittelt.
Nein. Für die Zusammenarbeit mit DHS sind keine zusätzlichen Geräte, IT-Systeme oder Softwareanbindungen notwendig. Die gesamte Analytik und Befundübermittlung erfolgt durch DHS.
In diesem Fall genügt eine kurze Information an DHS. Die betroffenen Seriennummern können sofort im System gesperrt werden.
Die Anzahl kann individuell angepasst werden. DHS stellt den Praxen bedarfsgerecht kostenlose Sets zur Verfügung.
Colosafe eignet sich insbesondere für Privatpatienten und gesundheitsbewusste Patienten, die eine moderne, nicht-invasive Möglichkeit der Darmkrebsvorsorge wünschen.
Nein. Die Praxis gibt lediglich das Entnahmeset aus. Die Probenentnahme erfolgt durch den Patienten zu Hause, die Analyse wird vollständig in unserem Labor durchgeführt.
Colosafe ermöglicht es Praxen, ihren Patienten eine innovative und patientenfreundliche Vorsorgeoption anzubieten — ohne zusätzlichen personellen, logistischen oder administrativen Aufwand.
Sind beide Tests positiv, liegt der PPV bei über 90 %, dass Neoplasien vorliegen. In diesem Fall sollte umgehend eine Koloskopie erfolgen.
Die DHS bietet neben Colosafe auch weitere Tests wie den M371-Test, molekulare Infektionsdiagnostik, Testangebote zu ME/CFS an.
Sie wollen sehen, wie die DHS den Colosafe-Test für Patienten und Interessierte bewirbt? Hier gelangen Sie schnell zur Informationsseite.
Für diagnostische Spezialfragestellungen, Kooperationsanfragen oder direkte Rückfragen zu Methodik und Befund, nehmen Sie gern direkt Kontakt mit uns auf.